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Herzlich willkommen

Dieser Fragebogen dient der empirischen Erhebung für die Masterarbeit „Digitale Souveränität als strategisches IT-Risikomanagement in der öffentlichen Verwaltung" an der Wirtschaftsakademie Wien.

Ihre Antworten werden ausschließlich für wissenschaftliche Zwecke verwendet und vertraulich behandelt. Der Fragebogen umfasst 12 offene Fragen in 5 Themenblöcken und kann in ca. 20–25 Minuten ausgefüllt werden.

Am Ende erhalten Sie einen persönlichen Lösch-Link, mit dem Sie Ihre Antworten jederzeit widerrufen können.

Angaben zur Person

Berufsbezeichnung / Titel in Ihrer Organisation

In welchem Zusammenhang begegnen Ihnen in Ihrer täglichen Arbeit Fragen der technologischen Abhängigkeit, digitalen Souveränität oder IT-Beschaffung?

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Block 1 · Technologische Abhängigkeiten und strategische Risiken

Dieser Block zielt auf Ihre Einschätzung der aktuellen Abhängigkeitssituation der österreichischen Bundesverwaltung von externen IT-Anbietern.

Wie bewerten Sie den aktuellen Grad der technologischen Abhängigkeit der österreichischen Bundesverwaltung von einzelnen Software- und Cloud-Anbietern (insb. US-amerikanischen Hyperscalern wie Microsoft, Amazon, Google)? Sehen Sie darin primär ein operatives IT-Risiko, ein Datenschutzrisiko, ein strategisch-geopolitisches Risiko – oder eine Kombination?

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Inwiefern spielt der US CLOUD Act (2018) oder das Schrems-II-Urteil (EuGH 2020) in internen Risikoüberlegungen Ihrer Organisation eine Rolle? Hat sich die Bewertung dieser Risiken in den letzten zwei bis drei Jahren verändert?

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Werden Vendor-Abhängigkeiten in Ihrer Organisation systematisch als strategisches Risiko erfasst – etwa in einem Risikoregister, einem ISMS oder im Rahmen von Beschaffungsprozessen? Falls ja: nach welchem Framework?

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Block 2 · Maßnahmen und Herausforderungen

Welche konkreten Maßnahmen hat Ihre Organisation oder die österreichische Bundesverwaltung bisher ergriffen, um Abhängigkeiten von einzelnen IT-Anbietern zu reduzieren (z.B. Open-Source-Migrationen, europäische Cloud-Alternativen, Vergaberechtsanpassungen)?

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Bitte reihen Sie die folgenden Kategorien nach Ihrer Einschätzung (1 = größtes Hemmnis, 6 = geringstes Hemmnis). Lassen Sie Felder leer, wenn eine Kategorie für Sie nicht relevant ist.

Kategorie Rang (1–6)
Fachkräftemangel / IT-Personalknappheit
Fehlende Finanzierung / Investitionsmittel
Widerstand aus Fachabteilungen (Change Management)
Rechtliche / vergaberechtliche Rahmenbedingungen
Fehlende politische Priorisierung
Keine dedizierte Koordinationsorganisation (vgl. ZenDiS)
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Das NISG 2026 tritt ab 1. Oktober 2026 in Kraft und betrifft ca. 4.000 Einrichtungen. Sehen Sie die NIS-2-Umsetzung als Treiber für mehr digitale Souveränität – oder primär als regulatorische Compliance-Pflicht? Wie ist Ihre Organisation auf die Anforderungen vorbereitet?

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Block 3 · ZenDiS und Übertragbarkeit auf Österreich

ZenDiS (Zentrum für Digitale Souveränität, gegründet Dezember 2022) entwickelt als eigenständige GmbH Open-Source-Produkte für die deutsche Bundesverwaltung (openDesk: souveräne Office-Suite; openCode: Open-Source-Plattform). Die Gründung folgte auf eine PwC-Marktanalyse (2019), die eine 96%ige Abhängigkeit von Microsoft in deutschen Behörden dokumentierte.

Wie bewerten Sie diesen institutionellen Ansatz – eine dedizierte Produktentwicklungsorganisation für digitale Souveränität? Welche Stärken und Schwächen sehen Sie darin?

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Das österreichische Bundesrechenzentrum (BRZ) agiert als zentraler IT-Dienstleister der Bundesverwaltung und verfolgt eine Strategie der „kontrollierten Abhängigkeit". Braucht Österreich eine dedizierte Souveränitätsorganisation analog zu ZenDiS – oder kann und sollte das BRZ diese Funktion übernehmen?

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Block 4 · Österreichische Strategie und Handlungsempfehlungen

Das Regierungsprogramm 2025 (ÖVP/SPÖ/NEOS) enthält erstmals explizite Open-Source-Verpflichtungen; der Nationalrat beschloss im Dezember 2025 einstimmig weitere Schritte; die Ministerratsvorlage November 2025 definiert 12 konkrete Maßnahmen (u.a. „Souveränitätsbonus" im Vergaberecht). Wie realistisch ist die Umsetzung dieser Ziele, und welche Maßnahmen halten Sie für am dringlichsten?

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Microsoft hat im Juni 2025 eine Cloud-Region in Österreich eröffnet und positioniert dies als Beitrag zur „digitalen Souveränität". Ist lokale Datenspeicherung bei einem US-Anbieter – trotz weiterhin geltendem CLOUD Act – aus Ihrer Sicht ein echter Souveränitätsgewinn für österreichische Behörden?

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Wenn Sie die Maßnahmen zur Stärkung digitaler Souveränität in der österreichischen Bundesverwaltung priorisieren müssten: Was wären Ihre drei wichtigsten Empfehlungen für die nächsten drei Jahre?

Block 5 · Abschluss und Ergänzungen

Gibt es Aspekte zum Thema digitale Souveränität und IT-Risikomanagement, die in diesem Fragebogen nicht abgedeckt wurden und die Sie für besonders wichtig halten?

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Gibt es Studien, Berichte, Ansprechpersonen oder Initiativen, die Sie für die Masterarbeit besonders empfehlen würden?

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Darf ich Sie in der Masterarbeit namentlich als Expertenperson zitieren?